25.02.2011

Die Mutter im Liedgut, Part 10

Da Popstars bekanntlich einen Sicherheitsabstand zum Rest der Welt halten müssen, möchte man sich gerne manchmal die Frage stellen: Sollen die überhaupt Kinder kriegen? Haben die nicht schon genug?
Genug Kohle? Genügend Macht? Genug Fans? Genug Macken und Spleens? Genug Glamour, der aus dieser Entfernung glänzt? Die Welt ist ohnehin schon ausreichend bevölkert. Auf diesem Planeten kämpfen wir bereits gegen Hunger, Seuchen und Leid allerorts. So ein Rockgörenbalg ist da doch echt überflüssig. Nur damit es eine weitere Vertonung der Liebe von Mutter zu Kind gibt? Ein weiteres Popjuwel, über den Kampf der Dämonen der verkorksten Kindheit? 
 
Die Antwort muss 'Ja' lauten, denn Rockstars sind schön, reich, berühmt, sexy und so toll, dass unter ihren Kindern der Erlöser des Leides gedeihen könnte. Und dafür lohnt es sich dann doch, die x-te Lobhudelei auf die Kraft und Schönheit der Mama zu ertragen.
Ob Heilige oder Hure, sie sind unerreichbar für diese irdische Welt. Überlebensgroß – nicht nur deine und meine, auch die Mütter der Popstars.

Und bringt das Leben mir auch Kummer und Schmerz, dann denk’ ich nur an dich. Es betet ja für mich, OH MAMA, dein Herz“ (Heintje)


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