02.07.2013

Hear It! Big Girls rule the world ...

Meine Begeisterung für dicke Damen erstreckt sich in schier unbegrenztem Ausmaß und verantwortlich dafür ist, selbstverständlich, die übergewichtige Mama des Momma's Boy
Ich gelobe jedoch Besserung und werde - publikumsorientiert - in Zukunft nur noch runtergehungerte Frauen und schlaksige Herren in den musikalischen Fokus legen. 
Die dralle und arg langweilige Beth Ditto - das darf zu 100% geglaubt werden - wird hier niemals Erwähnung finden.

ABER ...

CockNBullKid darf vorher noch zu Begeisterungsstürmen auffordern und sollte nicht ignoriert werden. Mal abgesehen von dem ziemlich grandiosen Bandamen ist diese wunderbare Frau der Beweis dafür, dass Musik nicht nur lässig sein kann sondern auch Freude machen sollte. 
Eine Kostprobe liefert das Video zu der Single 'Hold On To Your Misery' - wer das betrachtet und nicht umgehend die depressive Schnute zu einem zuckersüßen Lächeln erhebt, der ist einfach nur kaltherzig, absolut spaßbefreit und fristet vermutlich ein dröges Dasein. Herzliches Beileid ihr ollen Langweiler.

Anita Blay hat sie sich also den richtigen Künstlernamen zugelegt und das perfekte Soundgewand geschneidert. Das ist wesentlich mehr als andere Künstler vorweisen können und doch hat ihr das noch nicht zu internationalem Ruhm verholfen, obwohl ihr erstes Album - Adulthood - schon im Jahre 2011 erschienen ist.

Wir gehen aber optimistisch davon aus, dass sie mit ihrem zweiten Album die Massen erreichen wird und dann endlich alle eine neue Lieblingsdicke rauf und runter dudeln werden (die Adele hat wahrlich ihr Bestes gegeben, aber ihr Gejammer ist ja nun wirklich nicht mehr zu ertragen).
Bis dahin tänzeln wir also weiterhin zur Guten-Laune Musik der CockNBullKid Frontfrau durch den Raum und schwelgen in der traumhaften Vorstellung, jeder hätte zwanzig Mini Look-a-Likes um sich herum versammelt die einen im Alltag unterstützen.
Kombiniert mit dem Mut zur fehlenden Zahnleiste lässt sich besungener Kummer durchaus ertragen und wir halten gern an dem Leid der Welt fest ... aber eben nur wenn der Alltag wie eine waschechte Dreamgirls Performance aus den Swinging Sixties daherkommt! 

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